Geschichte

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1976: In Zusammenarbeit mit der SAE (Society of Automotive Engineers) wurde 1976 der erste Konstruktionswettbewerb von und für Fahrzeugtechnikfachbereiche amerikanischer Universitäten veranstaltet. Der Wettbewerb trägt in Anlehnung an das berühmte Baja 1000 Off-Road Race/Mexico den Namen Mini Baja. Schon damals war die heute noch vorhandene Grundstruktur eines Formula SAE Events erkennbar. Am ersten Tag fand die Präsentation von Design, Kosten und Marketing statt. Darauf folgten individuelle "Performance Events", den Abschluss bildete der Ausdauertest.
Der Schwerpunkt der Mini Baja lag auf dem Design des Chassis, da in allen Fahrzeugen der gleiche Motor von Briggs&Stratton (B&S) verbaut wurde.

1979: In diesem Jahr fand die erste Mini Indy (Houston/Texas) statt. Im Gegensatz zur Mini Baja war die Mini Indy ein vom SAE unterstützter Wettbewerb, bei dem die Konstruktion eines Rennwagens realisiert werden sollte. Zum ersten Wettbewerb waren 13 Universitäten gemeldet. Es traten jedoch nur elf Teams mit einem fertigen, selbst konstruierten Rennwagen an. Aufgrund des hohen organisatorischen Aufwandes fand sich niemand, der das Event im darauf folgenden Jahr ausrichten wollte.
Drei Studenten aus Austin/Texas erkannten das Potential des Wettbewerbs, wollten aber einen Wettbewerb mit weniger Restriktionen und der Möglichkeit, neben dem Chassis auch den Motor selbst zu optimieren. Auf diese Weise entstand die Idee zur Formula SAE.

1981: Es  fand die erste Formula SAE statt, wobei von sieben angemeldeten Hochschulen jedoch nur vier Teams in Austin/Texas antraten.

1982: Das erste eingeführte Reglement umfasste 4 Seiten. Heute beläuft sich das Reglement für die Formula Student Germany auf 23 Seiten und zusätzlichen 34 Seiten für die Formula Student Electric

1985: Im Jahr 1985 wurden die Teilnehmer erstmals dazu verpflichtet eine Kostenaufstellung, dem Grundstein des heutigen „Cost Report“, anzufertigen. Diese Kostenaufstellung bezog sich auf die Produktion von tausend Einheiten. Eine Einheit durfte dabei maximal 4500 US-Dollar kosten.

1997: Zum ersten Mal nahm ein europäisches Team (University of Leeds) an dem US-Amerikanischen Wettbewerb teil.

1998: Nach ihrer Teilnahme in den Vereinigten Staaten veranstaltete die University of Leeds im Jahr 1998 den ersten europäischen Wettbewerb im Rahmen der Formula SAE. Dabei behaupteten sich drei Fahrzeuge von britischen Universitäten gegen drei Fahrzeuge aus Amerika.

2000 – 2006: Die Formula SAE Events wurden auf mehrere Länder erweitert. Es fand die erste Formula SAE in Australien (2000), Japan (2002), Brasilien (2004), Italien (2005) sowie 2006 auch in Deutschland statt.

2006: Der VDI, BMW, VW und ThyssenKrupp veranstalteten das erste Event in Deutschland.
Die Veranstaltung wurde von insgesamt vierzig Teams aus aller Welt besucht.

2008: Die FSG war mit 78 teilnehmenden Teams, nach dem Event in Michigan/USA, weltweit das größte Event.

2010: Mit dem Trend der Elektromobilität wird in diesem Jahr erstmalig die Formula Student Electric unter 18 Teams aus aller Welt ausgefochten. Zugelassen sind bereits bestehende Fahrzeuge, die dem Reglement ab 2007 entsprechen, und auf einen vollelektrischen Antrieb umgebaut wurden. Das Event wird parallel zur Formula Student Germany in Hockenheim ausgetragen.

In Silverstone (Großbritannien) findet die Formula Student UK class 1A und in Turin (Italien) die Formula Electric und Hybrid Italy mit vollelektrischen und hybridbetrieben Fahrzeugen statt.

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